Handyortung

Um vermisste Personen zu finden, kommt hin und wieder auch die so genannte Handyortung zum Einsatz. Sie erlaubt es, zumindest einen ungefähren Aufenthaltsort zu ermitteln. Möglich macht das die Technik, die beim Mobilfunk zum Einsatz kommt. Sie basiert auf einem engmaschigen Netz aus Sendemasten bzw. Zellen. Um überhaupt telefonieren zu können, muss sich das Handy bei einer dieser Stationen „anmelden“. Über diese Information kann bestimmt werden, wo das Mobiltelefon der gesuchten Person zuletzt aktiv war oder gerade aktiv ist. Der Radius, der von einer solchen Zelle abgedeckt wird, beträgt in Ballungsgebieten gerade einmal 300 Meter. Angeboten wird die Handyortung inzwischen schon für Privatpersonen, die wissen möchten, wo sich der Partner oder das Kind gerade aufhält. Noch einfacher wird die Handyortung, wenn das Gerät über einen GPS-Chip verfügt und darüber der Standort ermittelt werden kann.