Lohnfortzahlungsbetrug
Arbeitern und Angestellten steht im Krankheitsfall per Gesetz sechs Wochen lang eine Lohnfortzahlung zu. Einige Mitarbeiter nutzen das System aus und lassen sich krankschreiben, obwohl sie eigentlichen kerngesund sind. Die gewonnene Freizeit wird dann nicht vorm Fernseher oder im Garten verbracht, sondern in der Regel im Blaumann auf einer Baustelle oder andernorts, um Geld zu verdienen. Bei Verdacht auf Lohnfortzahlungsbetrug observieren Detektive den Mitarbeiter im Auftrag des Unternehmens und kontrollieren, ob er tatsächlich krank ist oder schwarz arbeitet. Dokumentiert werden die Fehltritte, falls es dazu kommt, über mehrere Tage per Foto und Video. In der Regel führt Lohnfortzahlungsbetrug, der von einer Detektei mit gerichtsverwertbaren Beweisen belegt werden kann, zur sofortigen Kündigung. Die Kosten für den Detektiveinsatz gehen dann zu Lasten des Mitarbeiters.


