Firewall, Virenschutz, passwortgesicherter Zugang – Firmennetzwerke sind in der Regel sehr gut gegen Angriffe von außen gesichert und machen Hackern das Leben zumindest etwas schwerer. Je genauer der Schutz auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt ist und je aktueller die Software, desto besser. Diese Erkenntnis hat sich angesichts der steigenden Internetkriminalität inzwischen durchgesetzt. Doch was ist mit den Geräten, die Manager und leitende Angestellte ständig bei sich tragen, zum Beispiel Notebooks? Sie erweisen sich immer öfter als Achillesverse und öffnen Datendieben Tür und Tor.
Dabei gehen Hacker nicht einmal gezielt gegen ein bestimmtes Unternehmen vor. Sie halten einfach nur Ausschau nach Notebooks, die schlecht gesichert sind, und schlagen zu. Zu Hilfe kommen ihnen dabei drahtlose Datenübertragungen und die Nachlässigkeit vieler Mitarbeiter. Schon wenige Minuten reichen. In dieser Zeit wandern wichtige Daten auf einen Speicherstick oder eine externe Festplatte. Zugeschlagen wird meistens dort, wo man sich vermeintlich sicher fühlt: Bahnhof, Hotel, Flughafen, Tagungsraum oder Hotel. Ob die Informationen über W-LAN oder auf einem anderen Weg kopiert werden, ist zweitrangig. Sind sie erst einmal im Besitz des Hackers, dauert es nicht lange und sie werden der Konkurrenz angeboten.
Vertrauliche Daten, von der Kundenliste über Baupläne bis hin zu Ausschreibungsunterlagen sollten deshalb auch auf einem Notebook oder Laptop bestmöglich gesichert werden. Welche Möglichkeiten dazu bestehen, darüber informieren auch Detekteien. Die Ermittler analysieren das Gefährdungspotenzial und schlagen Maßnahmen vor, mit denen der Wirtschaftsspionage auch auf Reisen ein Riegel vorgeschoben wird. Entscheidend ist natürlich, dass auch Mitarbeiter und Manager sich bewusst sind, dass sie mit sensiblen Informationen unterwegs sind. Den Rechner auf dem Tisch oder auf einem Stuhl liegen zu lassen, vielleicht sogar eingeschaltet, ist mehr als fahrlässig.
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15. Februar 2010 von andre
Es gibt Tage im Leben, die würde man am liebsten aus dem Kalender streichen. Für einen 42-jährigen Ladendetektiv aus Bayreuth war der vergangene Samstag ein solcher „schwarze Freitag“. Er hielt wie immer Augen und Ohren offen, verfolgte einen Verdächtigen, wollte ihn aufhalten und wurde von Kunden sowie einem Angestellten des Marktes irrtümlicherweise für den Täter gehalten. Statt den Dieb dingfest zu machen, hielten sie den Detektiv auf und machten dem Langfinger den Weg frei.
Der 21-jährige Dieb hatte am Samstagnachmittag nur ein T-Shirt und gleich fünf Stangen Zigaretten im Einkaufskorb. Das kam dem Ermittler irgendwie komisch vor. Er observierte den Mann, der sich schnurstracks auf den Weg zu den Umkleidekabinen machte. Dort hörte der Ladendetektiv wie die Etiketten von der Ware gerissen wurden. Die Zigaretten waren jedenfalls nicht mehr im Korb als der Dieb die Umkleiden verließ. Stattdessen sollten sie im Rucksack an der Kasse vorbeigeschmuggelt werden. Die Sicherheitskraft sprach den Mann an, gab sich als Detektiv zu erkennen und fing sich beinahe einen Fausthieb ein.
Das Gerangel zwischen Ermittler und Dieb erregte – wen wundert´s – Aufsehen. Die gut gemeinte Zivilcourage ging in diesem Fall aber leider nach hinten los. Die Kunden und der Marktangestellte packten sich sofort den Ladendetektiv und zogen ihn weg. Für den Zigarettendieb die Gelegenheit, Fersengeld zu geben und aus dem Laden zu laufen, ehe die Situation geklärt werden konnte. Da das Geschäft über eine Videoüberwachung verfügt, konnte der 21-jährige sehr schnell identifiziert werden. Er ist kein Unbekannter und wird jetzt wegen räuberischen Diebstahls angezeigt. Weshalb nun aber der Detektiv und nicht der Täter aufgehalten wurde, darüber gibt der Polizeibericht keine Auskunft.
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1. Februar 2010 von andre
Erinnern Sie sich an den Film „Ace Ventura – ein tierischer Detektiv“? Der Streifen mit Jim Carrey und Courteney Cox in den Hauptrollen kam 1994 in die Kinos und die erzählt die Geschichte eines etwas schrägen Ermittlers, der sich auf die Suche von verschwundenen Tieren spezialisiert hat. Fiktion? Keineswegs! Es gibt durchaus Detekteien, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, verzweifelten Herrchen und Frauchen ihre Lieblinge wiederzubringen – ob Hund, Katze oder anderes Getier. Zu den prominentesten Auftraggebern gehört momentan die Schauspielerin Sandra Bullock. Sie sucht ihren Hund Cinnabun.
Die neun Monate alte Pitbulldame mit kupierten Ohren, vollständiger Rute und nussbraunen Augen gehört dem Hollywoodstar und ihrem Mann Jesse James. Der „Bürohund“ der beiden ist spurlos verschwunden. Jetzt ist die Agentur „Find Toto“ an der Reihe. Sie macht vermisste Haustiere ausfindig und hat bereits mehrere Prominente in der Kundendatei, darunter Jessica Simpson. Ihr Malteser-Pudel-Mischling wurde allerdings nicht gefunden, nachdem er von Kojoten entführt worden war. Sandra Bullock und ihr Mann haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben und setzen alle Hebel in Bewegung.
Dazu wurde eigens eine Online-Kampagne gestartet. Hier informieren die beiden Tierfreunde aktuell über die Entwicklung. Zwar gebe es heiße Spuren, schreibt Jesse James, leider führten sie alle in Sackgassen. „Aber die Suche geht auf jeden Fall weiter. Sie ist ein toller kleiner Hund und wir wollen sie so schnell wie möglich finden“, heißt es auf der Seite. Dank eines Finderlohns von immerhin 2.000 Dollar werden neben der Detektei von Colleen Busch, mit der die beiden jeden Tag telefonieren, noch viele Hobbyermittler Ausschau nach Cinnabun halten.
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18. Januar 2010 von andre
Viele Detekteien arbeiten grenzüberschreitend. Das könnte demnächst erheblich schwerer werden, wenn die europäische Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen in allen EU-Staaten in nationales Recht umgesetzt wird. In der Bundesrepublik ist dieser Schritt bereits vollzogen und die Gewerbeordnung entsprechend angepasst und ergänzt worden. Von jetzt an gilt: Selbst bei nur vorübergehenden Tätigkeiten müssen Angehörige aus Mitglieds- und Vertragsstaaten vorab anhand nachprüfbarer Dokumente ihre Berufsqualifikation belegen, ehe sie jenseits der Grenze aktiv werden dürfen. Darauf weist aktuell der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) hin.
Denn die Richtlinie bezieht sich nicht ausschließlich auf Berufe, die reguliert sind, sondern auch auf Tätigkeiten, die lediglich eines Sachkunde- oder Unterrichtsnachweises bedürfen. Da für den Beruf des Detektivs in Deutschland weder das eine noch das andere zutrifft, ergeben sich daraus durchaus Probleme, wenn die Ermittler international agieren sollen und wollen. Besser haben es da die Kollegen aus anderen europäischen Ländern. In Finnland, Frankreich, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Österreich, Polen, der Slowakischen Republik, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn gibt es Zulassungsvoraussetzungen und Ausbildungsbestimmungen für Detektive.
Der BDD hat schon oft darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass klare und einheitliche Vorschriften entwickelt werden. Jetzt macht es sich bezahlt, dass der Bundesverband aktiv geworden ist und vor einiger Zeit die „Grundlagen zur Sicherstellung der Qualität detektivischer Dienstleistungen“ erarbeitet hat. Vor dem Hintergrund der EU-Richtlinie komme den vom BDD erlassenen und von seinen Mitgliedern praktizierten Grundlagen eine Schlüsselrolle bei der gegenseitigen Anerkennung von beruflichen Qualifikationen im Detektivgewerbe zu. „Unter diesem Aspekt gewinnt eine Mitgliedschaft im BDD eine ganz neue Qualität“, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie impliziere den erforderlichen Sachkundenachweis und gelte jetzt schon als Orientierungshilfe bei der Vergabe von Aufträgen an Detekteien.
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Die digitale Fotografie hat Vieles einfacher gemacht. Fotos, die nichts taugen, verwackelt oder falsch belichtet sind, lassen sich mit einem Knopfdruck löschen. Gelungene Aufnahmen hingegen können problemlos bearbeitet, ausgedruckt und archiviert werden. Damit die Ausfallquote möglichst gering bleibt, arbeiten die Hersteller schon seit Jahren an neuen Systemen, die Profis und Amateuren das Leben erleichtern sollen. Hier ein kleiner Ausblick auf das, was 2010 zu erwarten ist.
Schon im vergangenen Jahr hat sich abgezeichnet, dass einfache digitale Spiegelreflexkameras immer günstiger werden. Dieser Trend hält an. Hinzu werden sich spiegellose Kompaktkameras gesellen, an denen Wechselobjektive zum Einsatz kommen. Sie zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht aus, zumal sie wesentlich kleiner sind als die klassischen DSLR-Gehäuse. Dank eines umfangreichen Zubehörmarktes könnten sich die Geräte als echte Goldgrube für die Branche erweisen. Vor allem, wenn weiter an einer schnelleren Fokussierung gearbeitet wird und die Schwächen der Sucher und Displays ausgemerzt werden.
Für Freunde von Spiegelreflexkameras, insbesondere für Ermittler, die auf lichtstarke Chips und Objektive setzen, brechen 2010 gute Zeiten an. Die Hersteller – allen voran Nikon und Canon – bieten schon jetzt Geräte an, die eine Lichtempfindlichkeit von ISO 102.400 erreichen und damit fast an Nachtsichtgeräte heranreichen. Im Mittelklasse-Segment werden solche Werte vermutlich nicht ganz so schnell Standard sein. Dafür wird zunehmend auf eine gute Beleuchtung geachtet, da die Kameras auch zum Filmen genutzt werden.
Vorbei ist hingegen der Hype um Megapixel. Die Auflösung wird gerade bei Kompaktkameras eher zurückgefahren als aufgestockt, damit bessere Bilder möglich werden. Weitgehend ausgedient haben auch Superzoom-Kameras, sogenannte Bridgekameras. Sie sind zwar perfekt für den Urlaub, bieten derzeit aber nur eine mittelmäßige Qualität. Dafür scheinen Kameras, die auch beim Kontakt mit Wasser oder Staub noch zuverlässig ihren Dienst verrichten, immer gefragter zu sein. Ob sich auch GPS durchsetzen wird, um auf einer Karte sofort zu sehen, wo das Foto gemacht wurde, ist schwer zu sagen.
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