<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Detektei Daldrup&#187; Detektiv</title>
	<atom:link href="http://www.detektei-daldrup.de/blog/category/detektiv/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog</link>
	<description>Ermittlungen mit Privat-Detektiv Gernod Gro&#223;e Daldrup</description>
	<lastBuildDate>Mon, 11 Jul 2011 12:54:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Spur im Fall Madeleine McCann wurde achtlos gelöscht</title>
		<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog/262/spur-im-fall-madeleine-mccann-wurde-achtlos-geloescht/</link>
		<comments>http://www.detektei-daldrup.de/blog/262/spur-im-fall-madeleine-mccann-wurde-achtlos-geloescht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 07:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.detektei-daldrup.de/blog/?p=262</guid>
		<description><![CDATA[Der Name Madeleine McCann, kurz Maddie, beherrschte 2007 über Monate die Medien. Das damals dreijährige Mädchen war am 3. Mai aus einer Ferienanlage an der Algarve entführt worden, während die Eltern mit Freunden im Restaurant saßen. Obwohl die Polizei sofort mit der Suche begann und mehrere Privatdetektive jede noch so kleine Spur auswerteten, bleibt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Name Madeleine McCann, kurz Maddie, beherrschte 2007 über Monate die Medien. Das damals dreijährige Mädchen war am 3. Mai aus einer Ferienanlage an der Algarve entführt worden, während die Eltern mit Freunden im Restaurant saßen. Obwohl die Polizei sofort mit der Suche begann und mehrere Privatdetektive jede noch so kleine Spur auswerteten, bleibt das Kind verschwunden. Jetzt gab es nach langer Zeit wieder einen Hoffnungsschimmer: die Aufnahmen einer Videoüberwachung am Hotel. Doch, wie so oft in diesem Fall, verlief auch dieser Hinweis im Sand.</p>
<p>Der leitende Detektiv, Goncalo Amaral, berichtet laut „Bild“-Zeitung, dass ein Augenzeuge einen Mann mit einem Kind auf dem Arm in der Nähe der Kamera gesehen habe. Sie gehört zum Hotel, in dem die McCanns untergebracht waren. Der Versuch des Ermittlers, Einsicht in die Aufnahmen zu erhalten, blieb jedoch ohne Erfolg. Die Polizei teilte ihm mit, dass das Band wieder überspielt worden sei. Das scheint nur einer von vielen Fehlern zu sein, die der Polizei angelastet werden. Sie hatte zwischenzeitlich auch die Eltern, Kate und Gerry McCann, in Verdacht und ließ sie mehrmals verhören.</p>
<p>Für den Privatdetektiv steht fest, dass die Beamten die Familie haben fallen lassen. Die Hoffnung aufzugeben, kam für die McCanns jedoch nie infrage. Sie wissen aber auch, dass die Chancen, Maddie zu finden, schon lange gen Null tendieren. Sehr lange werden sie es sich auch nicht mehr leisten können, mit professioneller Hilfe nach ihrer Tochter suchen zu lassen. Der „Findet-Maddie“-Fonds mit einst 2,3 Millionen Euro ist fast leer. Das restliche Geld, rund 342.000 Euro, wird nach ersten Schätzungen im Frühjahr 2011 aufgebraucht sein. Von da an sind die Eltern auf sich allein gestellt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.detektei-daldrup.de/blog/262/spur-im-fall-madeleine-mccann-wurde-achtlos-geloescht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Liebe auf der Spur &#8211; Hochzeitsdetektive</title>
		<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog/209/der-liebe-auf-der-spur-hochzeitsdetektive/</link>
		<comments>http://www.detektei-daldrup.de/blog/209/der-liebe-auf-der-spur-hochzeitsdetektive/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 07:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Detektiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.detektei-daldrup.de/blog/?p=209</guid>
		<description><![CDATA[Mit Wirtschaftskriminalität haben indische Detektive nur wenig am Hut. Ihre Auftragsbücher werden hauptsächlich von Schwiegereltern gefüllt, die wissen wollen, ob der oder die Zukünftige ihrer Tochter oder ihres Sohnes auch das sind, was sie vorgeben. Hochzeitsdetektiv nennt sich der Berufszweig, der in Indien boomt, seit die arrangierte Hochzeit zunehmend Liebesheiraten weicht. Die Ermittler haben eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Wirtschaftskriminalität haben indische Detektive nur wenig am Hut. Ihre Auftragsbücher werden hauptsächlich von Schwiegereltern gefüllt, die wissen wollen, ob der oder die Zukünftige ihrer Tochter oder ihres Sohnes auch das sind, was sie vorgeben. Hochzeitsdetektiv nennt sich der Berufszweig, der in Indien boomt, seit die arrangierte Hochzeit zunehmend Liebesheiraten weicht. </p>
<p>Die Ermittler haben eigentlich nur eine Aufgabe: Prüfen, ob jemand die Wahrheit sagt. Dazu nutzen sie sämtliche Möglichkeiten. Auch die, von denen hierzulande nur abgeraten werden kann. Sie überwachen Telefongespräche und gründen Briefkastenfirmen, um jedes noch zu unwichtige Detail in Erfahrung zu bringen. Schließlich zahlen die Eltern sehr gut für die Dienste der Detekteien und erwarten Ergebnisse. Dass sie observiert werden, ist den meisten jungen Paaren durchaus bewusst. Sie beklagen sich aber nicht. Für sie ist es Teil des Spiels. Jeder weiß, dass ein Detektiv beauftragt wurde. Darüber gesprochen wird allerdings nicht.</p>
<p>Einige der Hochzeitsdetektive können bereits auf über 20 Berufsjahre zurückblicken. Ihnen ist in punkto Beziehungen nichts fremd. Betrügt jemand den Partner oder die Partnerin, wird das notiert, mit Fotos oder Videos belegt und den Auftraggebern mitgeteilt. Soll auch die Blutgruppe ermittelt werden – kein Problem, selbst das gehört zu den klassischen Aufgaben der indischen Ermittler. Sie arbeiten professionell den Fragenkatalog ab und liefern die Antworten. Dabei interessiert die Eltern so ziemlich alles: Trink- und Essgewohnheiten, Freundeskreis, Job, Gehalt, Umgang und Freizeit. Alles aus Sorge um das Kind, damit sich die Hochzeit später nicht als Fehlgriff herausstellt. Dabei haben die Eltern nach wie vor ein Wörtchen mitzureden. Sie suchen potentielle Kandidatinnen und Kandidaten. Wählen darf dann der Nachwuchs.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.detektei-daldrup.de/blog/209/der-liebe-auf-der-spur-hochzeitsdetektive/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Betrüger müssen für Detektivkosten aufkommen</title>
		<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog/168/betrueger-muessen-fuer-detektivkosten-aufkommen/</link>
		<comments>http://www.detektei-daldrup.de/blog/168/betrueger-muessen-fuer-detektivkosten-aufkommen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 09:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.detektei-daldrup.de/blog/?p=168</guid>
		<description><![CDATA[Versicherungsbetrug macht das Portmonee selten voller. Wer es tatsächlich schafft, die Assekuranz zu betrügen, hat schlicht und einfach Glück gehabt. Denn inzwischen untersuchen die Unternehmen selbst kleinste Vorfälle, die der Hausrat- oder Privathaftpflichtversicherung gemeldet werden. Viele Konzerne arbeiten dazu bereits mit Detekteien zusammen. Überführen Ermittler oder Sachbearbeiter einen Betrüger, kann es teuer werden. Die Kosten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Versicherungsbetrug macht das Portmonee selten voller. Wer es tatsächlich schafft, die Assekuranz zu betrügen, hat schlicht und einfach Glück gehabt. Denn inzwischen untersuchen die Unternehmen selbst kleinste Vorfälle, die der Hausrat- oder Privathaftpflichtversicherung gemeldet werden. Viele Konzerne arbeiten dazu bereits mit Detekteien zusammen. Überführen Ermittler oder Sachbearbeiter einen Betrüger, kann es teuer werden. Die Kosten für den Detektiveinsatz muss dann der Kunde zahlen, sagt das Amtsgericht München (AZ: 155 C 29902/08). Der Versicherungsschutz ist ohnehin flöten.</p>
<p>Die Richter in München hatten über einen ganz besonderen Fall von Versicherungsbetrug zu entscheiden. Die Inhaberin eines Reisebüros bot ihren Kunden neben dem Urlaub auf Mallorca oder in den USA auch Reiserücktrittskostenversicherungen an. Kein ungewöhnlicher Vorgang in der Branche, denn die Police macht sich in einigen Fällen durchaus bezahlt und wird von vielen Seiten empfohlen. Bis dahin hat sich die Frau nicht strafbar gemacht und war auch nie aufgefallen. Erst als sie 3.407 Euro von der Versicherung verlangte, weil eine Reise storniert worden sei, wurden die Verantwortlichen hellhörig und schauten genauer hin bzw. übergaben den Fall einer Detektei. </p>
<p>Lange brauchte es nicht, bis die Ermittler herausfanden, dass die angeblich stornierte Reise nie gebucht worden war und die Geschäftsfrau es einfach nur auf das Geld von der Versicherung abgesehen hatte. Es folgte eine Strafanzeige samt Urteil wegen Betruges. Die fast 1.900 Euro Honorar für den Detektiv wollte die Frau aber nicht bezahlen, weil die Ermittlungen auch von der Versicherung oder der Staatsanwaltschaft hätten durchgeführt werden können. So ging es wieder vor Gericht und musste die Inhaberin erneut eine Niederlage einstecken. In der Urteilsbegründung machten die Richter deutlich, dass es dem Betrugsopfer, in dem Fall die Versicherung, frei stehe, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor einem Schaden zu schützen. So werteten sie auch den Einsatz der Detektei als sachgerecht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.detektei-daldrup.de/blog/168/betrueger-muessen-fuer-detektivkosten-aufkommen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BDD kritisiert den Stern</title>
		<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog/166/bdd-kritisiert-den-stern/</link>
		<comments>http://www.detektei-daldrup.de/blog/166/bdd-kritisiert-den-stern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 09:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.detektei-daldrup.de/blog/?p=166</guid>
		<description><![CDATA[Gierige Unternehmen, skrupellose Detektive und tausende Mitarbeiter unter Generalverdacht – das ist Stoff, der sich medienwirksam aufbauschen lässt. Für viele Detekteien erweisen sich diese Skandale zunehmend als geschäftsschädigend. Denn in den Berichten wird kein Unterschied gemacht zwischen Ermittlern, die sich an die Regeln halten, und solchen, die hauptsächlich in der Grauzone agieren. Detektiv ist gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gierige Unternehmen, skrupellose Detektive und tausende Mitarbeiter unter Generalverdacht – das ist Stoff, der sich medienwirksam aufbauschen lässt. Für viele Detekteien erweisen sich diese Skandale zunehmend als geschäftsschädigend. Denn in den Berichten wird kein Unterschied gemacht zwischen Ermittlern, die sich an die Regeln halten, und solchen, die hauptsächlich in der Grauzone agieren. Detektiv ist gleich Detektiv, Punkt, aus. Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) ist daher bemüht, immer wieder auf die Bedeutung der Qualität detektivischer Arbeit aufmerksam zu machen. </p>
<p>Die jüngste Pressemitteilung des Verbandes bezieht sich auf einen Artikel im „Stern“, der das Thema Mitarbeiterüberwachung aufgreift. Der BDD kritisiert, dass in dem Beitrag mit dem Titel „Wenn der Chef den Detektiv holt“ weder auf das möglicherweise berechtigte Interesse der Auftraggeber hingewiesen wird noch auf die Tatsache, dass seriöse Ermittler solche Aufträge nur bei einem konkreten Anfangsverdacht annehmen. Stattdessen werde eine „Big Brother Überwachungsmentalität“ dargestellt und die Problematik krimineller Mitarbeiter völlig außen vor gelassen. „Dabei wird mit keinem Wort auf die Verantwortung der Unternehmensführung für ihre mehrheitlich ehrlichen, fleißigen und unternehmenstreuen Mitarbeiter eingegangen, die zu Recht Maßnahmen gegen kriminelle Handlungen von Kolleginnen und Kollegen erwarten“, so der BDD.</p>
<p>Das größte Problem sieht der Bundesverband nach wie vor darin, dass jeder Detektiv werden kann. Um den Beruf ausüben zu dürfen, müsse man nicht einmal fachlich oder persönlich geeignet sein. Die Tätigkeit als Privatermittler sei bis auf die Gewerbeanmeldung an keine weiteren staatlichen  Voraussetzungen gebunden. Auf diesen Mangel an gesetzlichen Vorgaben führt der BDD auch die Skandale der vergangenen Zeit zurück. Um dem entgegen zu wirken, wurde ein Qualitätssicherungskonzept erarbeitet, das auch als Broschüre „Grundlagen zur Sicherstellung der Qualität detektivischer Dienstleistungen“ vorliegt. Damit soll potentiellen Auftraggebern eine Orientierungshilfe an die Hand gegeben werden, damit sie später keinen Schaden erleiden, sondern tatsächlich Hilfe von einer Detektei erhalten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.detektei-daldrup.de/blog/166/bdd-kritisiert-den-stern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bürgerwehr-Detektive twittern zu akuten Bedrohungen</title>
		<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog/162/buergerwehr-detektive-twittern-zu-akuten-bedrohungen/</link>
		<comments>http://www.detektei-daldrup.de/blog/162/buergerwehr-detektive-twittern-zu-akuten-bedrohungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 11:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.detektei-daldrup.de/blog/?p=162</guid>
		<description><![CDATA[Nachbarschaftsgruppen, die sich als Bürgerwehr organisieren und für mehr Sicherheit sorgen, als Detektiv-Spiel für Große zu bezeichnen, wäre despektierlich. Hinter diesen Aktionen steckt weit mehr als nur der Spaß, Fremde zu observieren, Nummernschilder zu notieren oder Patrouille zu laufen. Gerade in den Vereinigten Staaten reagieren Nachbarn mit der Gründung solcher Gruppen zunehmend auf die schwache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachbarschaftsgruppen, die sich als Bürgerwehr organisieren und für mehr Sicherheit sorgen, als Detektiv-Spiel für Große zu bezeichnen, wäre despektierlich. Hinter diesen Aktionen steckt weit mehr als nur der Spaß, Fremde zu observieren, Nummernschilder zu notieren oder Patrouille zu laufen. Gerade in den Vereinigten Staaten reagieren Nachbarn mit der Gründung solcher Gruppen zunehmend auf die schwache Polizeipräsenz, die mit zu knappen Budgets und Entlassungen begründet wird. Waren einst 5.000 Bürgerwehren aktiv, auch „Block Watch Group“ genannt, schnellte die Zahl innerhalb von vier Jahren auf rund 20.000 nach oben. </p>
<p>Registriert werden die Organisationen, darunter das Projekt „Safe Atlanta for Everyone“ (ein sicheres Atlanta für jeden), bei der National Sheriffs´ Association. Die Nachbargemeinschaften übernehmen dann privatpolizeiliche Aufgaben und arbeiten eng mit den Beamten vor Ort zusammen. Auch die Schulung der Mitglieder wird von den Strafverfolgungsbehörden organisiert. Schließlich geht es nicht darum, Wilder Westen zu spielen und wahllos in der Gegen herumzuballern, sondern um die Sicherheit im Viertel. Dabei greifen die Block Watch Groups immer häufiger auf moderne Möglichkeiten der Vorwarnung zurück. Sie nutzen für ihr Netzwerk unter anderem Twitter und eigene Blogs.</p>
<p>Beobachtet einer der Nachbarschaftsdetektive ungewöhnliche Vorkommnisse oder fremde Personen, die sich auffällig verhalten, werden die Anwohner gewarnt. In der Regel piept wenig später das Handy und kann man die Details als SMS lesen. Inzwischen werden die Hinweise von einigen Gruppen auch über Twitter verbreitet. Die nur wenige Zeichen langen Nachrichten beinhalten dann beispielsweise Personenbeschreibungen. Ob Twitter tatsächlich dazu geeignet ist, auf akute Bedrohungen aufmerksam zu machen, ist zwar eher fraglich, weil nicht jeder rund um die Uhr am PC sitzt. Aber vielleicht ist es einfach nur das Gefühl der Sicherheit, das den Ausschlag gibt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.detektei-daldrup.de/blog/162/buergerwehr-detektive-twittern-zu-akuten-bedrohungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Student versucht sich in der Rolle des russischen Detektivs als Erpresser</title>
		<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog/148/student-versucht-sich-in-der-rolle-des-russischen-detektivs-als-erpresser/</link>
		<comments>http://www.detektei-daldrup.de/blog/148/student-versucht-sich-in-der-rolle-des-russischen-detektivs-als-erpresser/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 02:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.detektei-daldrup.de/blog/?p=148</guid>
		<description><![CDATA[Auf was für absurde Ideen man kommen kann, wenn das Portmonee mal wieder auf Geldentzug ist, hat jüngst ein usbekischer Student bewiesen und sich damit gleich ins Rampenlicht der Gazetten gestellt. Er versuchte sich als Detektiv und Erpresser, um endlich wieder Kohle in der Studienkasse zu haben, statt nur Kohldampf zu schieben. Dass er sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf was für absurde Ideen man kommen kann, wenn das Portmonee mal wieder auf Geldentzug ist, hat jüngst ein usbekischer Student bewiesen und sich damit gleich ins Rampenlicht der Gazetten gestellt. Er versuchte sich als Detektiv und Erpresser, um endlich wieder Kohle in der Studienkasse zu haben, statt nur Kohldampf zu schieben. Dass er sich dafür ausgerechnet einen Prominenten ausgesucht hat, der schon mehrmals betrogen wurde und entsprechend auf der Hut ist, kann als Größenwahn oder aber als Dummheit ausgelegt werden. Der Staatsanwalt hat sich dazu schon sein Urteil gebildet und bei diesen Worten vermutlich ein leichtes Grinsen um die Mundwinkel: „Der Plan kam aus Absurdistan.“ </p>
<p>Doch was hatte der 25-jährige Student nun vor? Mit 10.000 Euro Schulden im Nacken und der Rechnung für die nächsten Semestergebühren im Postkasten, überlegte er sich, Prominente zu erpressen und als russischer Detektiv aufzutreten. Opfer Nummer eins auf seiner Liste war Franjo Pooth. Der Gatte von Verona Pooth, der von der Presse nur noch als „Pleite-Unternehmer“ bezeichnet wird, sollte zwischen 30.000 und 60.000 Euro zahlen. Der Privatdetektiv hätte dafür angeblich Schwarzgeldkonten in Luxemburg gelöscht, die ohne Wissen von Franjo Pooth auf seinen Namen eingerichtet worden seien. Doch schon der Anruf bei der Familie schien nicht sonderlich professionell gewesen zu sein. Sie schaltete sofort die Polizei ein.</p>
<p>Ein fingiertes Treffen zwischen Anwalt und vermeintlichem Detektiv wurde arrangiert. Der 25-jährige legte allerhand Unterlagen vor, die er mit Bildern und Dokumenten aus dem Internet sowie einem gefälschten Notariatsstempel „gebastelt“ hatte. Sicherlich hat sich der junge Mann damit viel Arbeit gemacht. Gebracht hat es ihm ein Verfahren, bei dem ihm wegen Urkundenfälschung, Betrag und versuchter Erpressung im Höchstfall fünf Jahre drohen. Boris, Becker, Kai-Uwe Ricke und Klaus Zumwinkel können sich indes freuen. Sie hätten als nächste Opfer auf der Liste des russischen Detektivs gestanden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.detektei-daldrup.de/blog/148/student-versucht-sich-in-der-rolle-des-russischen-detektivs-als-erpresser/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schweizer Versicherungen dürfen Detektive einschalten</title>
		<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog/144/schweizer-versicherungen-duerfen-detektive-einschalten/</link>
		<comments>http://www.detektei-daldrup.de/blog/144/schweizer-versicherungen-duerfen-detektive-einschalten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 02:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.detektei-daldrup.de/blog/?p=144</guid>
		<description><![CDATA[Der Begriff „Observation“ in einer Dienstanweisung der Bundesagentur für Arbeit an ihre Jobcenter hat kürzlich für reichliche Wirbel gesorgt. Nun soll dieser Passus ganz gestrichen werden. Er erlaubte, Detektive einzusetzen, um Leistungsbetrüger zu überführen. Gleichzeitig behielt sich die Behörde vor, Nachbarn, Banken, Schulen und anderen Institutionen zu Hartz-IV-Empfängern zu befragen. Ein Unding, sagen die einen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff „Observation“ in einer Dienstanweisung der Bundesagentur für Arbeit an ihre Jobcenter hat kürzlich für reichliche Wirbel gesorgt. Nun soll dieser Passus ganz gestrichen werden. Er erlaubte, Detektive einzusetzen, um Leistungsbetrüger zu überführen. Gleichzeitig behielt sich die Behörde vor, Nachbarn, Banken, Schulen und anderen Institutionen zu Hartz-IV-Empfängern zu befragen. Ein Unding, sagen die einen. Andere befürworten die Überwachung von Betrügern als vollkommen richtig. In der Schweiz macht man sich darüber weniger Gedanken. Das Bundesgericht der Eidgenossen erlaubt Versicherungen ganz offiziell, mögliche Simulanten von Detektiven kontrollieren zu lassen.</p>
<p>Die Schweizer Gerichte mussten in einem Fall von Leistungsmissbrauch entscheiden, der erst durch einen Detektiv aufgedeckt wurde. Der Ermittler war von der gesetzlichen Unfallversicherung beauftragt worden, einen Ladenbesitzer zu überwachen. 2003 war der Mann von einer Hebebühne gestürzt und hatte seither Krankengeld und die Behandlungskosten geltend gemacht. Schon wenig später vermutete die Versicherung, dass der Mann nur simuliert. Die Beweise dafür lieferte der Privatdetektiv. Der vermeintlich Kranke arbeitete bis zu zwölf Stunden in seinem Geschäft. Das Verwaltungsgericht Bern hielt das Vorgehen der Assekuranz und generell den Einsatz von Detektiven bei Betrugsverdacht für „durchaus zulässig“. Auch das Bundesgericht sieht darin nur einen leichten Eingriff in die Privatsphäre.</p>
<p>Dass der Missbrauch von Sozialleistungen bekämpft werden muss, darüber sind sich alle einig. Nur das wie – da scheiden sich die Geister. Die Schweiz geht einen klaren Weg und lässt Detektive zu. In der Bundesrepublik soll entweder der Staatsanwalt ermitteln oder aber die Arbeitsagentur die Betroffenen direkt auf die Vorwürfe ansprechen. Die Erfolgsquote bei der Befragung durch die Jobcenter dürfte eher beschämend sein. Wer gibt schon offen zu, dass er betrügt? „Florida Rolf“ und Konsorten wird es freuen, dass sie vermutlich nicht mehr verdeckt observiert werden. Die Quittung erhält wie immer der Steuerzahler.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.detektei-daldrup.de/blog/144/schweizer-versicherungen-duerfen-detektive-einschalten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BDD stellt Qualitätssicherungskonzept vor</title>
		<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog/142/bdd-stellt-qualitaetssicherungskonzept-vor/</link>
		<comments>http://www.detektei-daldrup.de/blog/142/bdd-stellt-qualitaetssicherungskonzept-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 02:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.detektei-daldrup.de/blog/?p=142</guid>
		<description><![CDATA[Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) hat im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung Nägel mit Köpfen gemacht. Der Ruf nach Qualität im Detektivgewerbe geht nun einher mit einem Qualitätssicherungskonzept, das von den Mitgliedern in Kassel beschlossen wurde. Auf neun Seiten definiert der BDD die „Grundlagen zur Sicherstellung der Qualität detektivischer Dienstleistungen durch Mitglieder des BDD“. Das Konzept dient [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) hat im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung Nägel mit Köpfen gemacht. Der Ruf nach Qualität im Detektivgewerbe geht nun einher mit einem Qualitätssicherungskonzept, das von den Mitgliedern in Kassel beschlossen wurde. Auf neun Seiten definiert der BDD die „Grundlagen zur Sicherstellung der Qualität detektivischer Dienstleistungen durch Mitglieder des BDD“. Das Konzept dient einerseits dazu, die seit Jahren geforderten Kriterien für die Arbeit von Detektiven schwarz auf weiß zu fixieren. Andererseits soll es potentiellen Kunden als Orientierungshilfe dienen, ehe sie einer Detektei einen Auftrag erteilen.</p>
<p>Das Qualitätssicherungskonzept umfasst neben den allgemeinen Berufspflichten auch die Themen Beschwerdeverfahren bei Mängeln in der Auftragserledigung, Verhältnis zum Auftraggeber, Berichterstattung, Preisgestaltung, Rechnungslegung sowie die berufliche Aus- und Fortbildung. Oberstes Gebot für die im BDD organisierten Detektive ist nach wie vor, die Arbeit mit gebotener Sorgfalt, Sach- und Fachkenntnis, persönlicher Seriosität und Zuverlässigkeit zu erledigen. Vor diesem Hintergrund setzt der Bundesverband auf einen regen Erfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Ebene, ergänzt durch Vorträge und Seminare.</p>
<p>Bindend für Mitglieder des BDD ist die Berufsordnung. Sie verpflichtet den Detektiv laut Konzept „zu korrekter, zuverlässiger und umfassender Auftragserledigung mit dem Ziel, dem Auftraggeber ein Optimum an Dienstleistung zu gewähren“. Dazu gehören sachlich und objektiv verfasste Berichte, die jederzeit einer richterlichen Prüfung standhalten. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit einem Beschwerdeverfahren und dem Ausschluss aus dem BDD rechnen. Damit aber überhaupt Kunden auf eine Detektei aufmerksam werden, ist Werbung in allen marktüblichen Medien gestattet, sofern sie seriös gestaltet ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.detektei-daldrup.de/blog/142/bdd-stellt-qualitaetssicherungskonzept-vor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Detektiv werden ab einem Euro</title>
		<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog/134/detektiv-werden-ab-einem-euro/</link>
		<comments>http://www.detektei-daldrup.de/blog/134/detektiv-werden-ab-einem-euro/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 23:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Detektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.detektei-daldrup.de/blog/?p=134</guid>
		<description><![CDATA[Eines muss man dem Europäischen Detektiv-Verband, EURODET, lassen: Vorstand und Presseabteilung wissen ganz genau, wie man den Beruf des Detektivs ins rechte Licht rückt, Nachwuchs anspricht und mit außergewöhnlichen Aktionen und Ideen auf die eigenen Ziele aufmerksam macht. Nach dem Detektiv-Handbuch für Teenager, Videos auf YouTube und der Datenbank für Fahrzeuge hat EURODET jetzt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines muss man dem Europäischen Detektiv-Verband, EURODET, lassen: Vorstand und Presseabteilung wissen ganz genau, wie man den Beruf des Detektivs ins rechte Licht rückt, Nachwuchs anspricht und mit außergewöhnlichen Aktionen und Ideen auf die eigenen Ziele aufmerksam macht. Nach dem Detektiv-Handbuch für Teenager, Videos auf YouTube und der Datenbank für Fahrzeuge hat EURODET jetzt eine Auktion auf einer der großen und bekannten Plattformen (österreichische Ausgabe) gestartet. Ersteigert werden kann die Teilnahme am Ausbildungs-Modul 4, Methodik, Kriminologie und Kriminalistik 2 – gemäß dem Motto „Detektiv ab einem Euro“.</p>
<p>Ganz so günstig wird man vermutlich nicht an der Ausbildung zum Privatdetektiv teilnehmen können. Die Auktion endet am 20. Mai um genau 20 Uhr und hat schon einige Interessenten. Dass der Artikelzustand „neu“ ist, versteht sich von selbst, wenngleich die Inhalte, die im Rahmen des Kurses vermittelt werden, altbewährt sind. EURODET legt viel Wert auf ein solides Grundwissen. Neben der reinen Theorie beinhalten die Lehrgänge auch Praxis-Wochenenden. Das Modul 4 zu den Themenbereichen Methodik, Kriminologie und Kriminalistik beginnt am 26. Mai und geht über zwei Monate. Jeweils dienstags ab 19 Uhr werden Experten und erfahrene Detektive die Kursteilnehmer unterrichten. Deutsche Bieter müssten dazu eine längere Anfahrt in Kauf nehmen. EURODET bildet in Österreich aus, am Hauptsitz des Verbandes in Wien.</p>
<p>Zumindest für die praxisorientierten Einheiten des Kurses ist die Anwesenheit es Pflicht. Dabei geht es unter anderem um operative Analysen, bei denen fiktive Fälle anhand der theoretischen Vorbildung gelöst werden sollen. Die reine Theorie könnte notfalls auch über die E-Learning-Plattform des Europäischen Detektiv-Verbandes abgerufen werden. Das macht allerdings wenig Sinn, weil die Skripte nie das wiedergeben können, was die Profis im wahrsten Sinne des Wortes mit Hand und Fuß vermitteln. Denn versprochen werden „lebendige Theoriestunden“ mit modernen Lehrmitteln. Einen ersten Eindruck kann man sich über den YouTube-Channel des Verbandes verschaffen.</p>
<p>Doch warum geht EURODET überhaupt diesen Weg über ein Auktionshaus? In der Pressemitteilung heißt es dazu, die Versteigerung stehe im Zeichen der Bildungsoffensive für mehr Qualifikation beim Nachwuchs. Der oder die Gewinner(in) sollte sich zumindest im Klaren sein, dass es nur um die Teilnahme an einem Modul geht. Für die Ausbildung zum Privatdetektiv-Assistenten müssten dann weitere Einheiten gebucht werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.detektei-daldrup.de/blog/134/detektiv-werden-ab-einem-euro/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zehnjähriger Detektiv verfolgt Serienräuber</title>
		<link>http://www.detektei-daldrup.de/blog/132/zehnjaehriger-detektiv-verfolgt-serienraeuber/</link>
		<comments>http://www.detektei-daldrup.de/blog/132/zehnjaehriger-detektiv-verfolgt-serienraeuber/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 May 2009 02:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Detektiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.detektei-daldrup.de/blog/?p=132</guid>
		<description><![CDATA[Kaspar kennt sich mit Detektivarbeit aus. Observationen und Fingerabdrücke sind für ihn im wahrsten Sinne des Wortes ein Kinderspiel. Kaspar ist zehn Jahre alt und geht in die fünfte Klasse einer Krefelder Schule. Ohne lange zu überlegen hat sich der junge Mann an die Fersen eines Verdächtigen geheftet und ihn einer Polizeistreife gemeldet. Das geschulte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaspar kennt sich mit Detektivarbeit aus. Observationen und Fingerabdrücke sind für ihn im wahrsten Sinne des Wortes ein Kinderspiel. Kaspar ist zehn Jahre alt und geht in die fünfte Klasse einer Krefelder Schule. Ohne lange zu überlegen hat sich der junge Mann an die Fersen eines Verdächtigen geheftet und ihn einer Polizeistreife gemeldet. Das geschulte Auge des Juniordetektivs hat den Beamten einen richtig dicken Fisch ins Netz gehen lassen: Es war ein Serienräuber, der durch sein auffälliges Verhalten die Aufmerksamkeit des Schülers weckte. Der Dieb sitzt jetzt hinter Gittern, während der Hobby-Ermittler von Oberbürgermeister Gregor Kathstede für seine Zivilcourage geehrt wurde.</p>
<p>Sherlock Holmes und dessen Kollegen, insbesondere Kalle Blomquist, haben den Zehnjährigen schon immer fasziniert. So sehr, dass er selbst Detektiv spielt. Unterstützt wird er dabei von den Eltern. Sie schenkten ihm die nötige Ausrüstung, um auf Spurensuche gehen und Beweise sammeln zu können. Hin und wieder werden wohl auch die Fingerabdrücke von Papa und Mama herhalten müssen, wenn fleißig ermittelt wird. Am 11. März machte es sich schließlich bezahlt, dass Kaspar nicht nur Comics, sondern auch Detektivgeschichten liest. Jemand kam ihm auf einem Rennrad entgegen und machte einen verdächtigen Eindruck. Als der Mann das Rad, seine Jacke und Mütze in die Sträucher warf, sah sich der Schüler bestätigt.</p>
<p>Er folge dem Ganoven vorsichtig und achtete darauf, dass er nicht bemerkt wurde. Die Observation verlief nicht ganz so erfolgreich. Irgendwann war der Mann verschwunden. Dafür kam eine Polizeistreife, der Kaspar seine Beobachtungen mitteilte. Sie schnappte den Serienräuber. „Ich hab` gedacht, ich bin Kalle Blomquist“, erzählte der Schüler während der Ehrung. Die Polizei hat sich auch schon bei dem Zehnjährigen bedankt. Er durfte sich im Polizeipräsidium umsehen und beim Erkennungsdienst ganz professionell Abdrücke nehmen. Ob der Junge nun Polizist oder Detektiv wird, bleibt abzuwarten. Das Zeug dazu hat er, sagt jedenfalls Polizeipräsident Rainer Furth.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.detektei-daldrup.de/blog/132/zehnjaehriger-detektiv-verfolgt-serienraeuber/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

