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FBI sabotiert Abhörgeräte

Wie man sich selber sabotieren kann, das zeigt sehr schön der jetzt publik gewordene Fall von Missmanagement bei der Verwaltung von Finanzen beim FBI. Eine Untersuchung des US-Justizministeriums belegte, dass aufgrund nicht rechtzeitig bezahlter Rechnungen eine Telefongesellschaft ihre Abhörgeräte abgeschaltet hat.

Unglaublich, da kämpft das FBI mit modernsten Mitteln gegen Kriminelle und Terroristen, um dann am Ende seine Rechnungen nicht pünktlich zu bezahlen. Von rund 1000 überprüften Rechnungen wurden über die Hälfte zu spät beglichen. Wenn da nicht noch eine Menge Verbesserungspotential im Abhörsystem Abrechnungssystem verborgen liegt ;-)

Tipps gegen Spione

Keith Melton ist Sicherheitsexperte. In einem Interview mit dem Spiegel gab er ein wenig Einblick in das Themenfeld Industriespionage und wie leicht viele Manager und Angestellte es den Profis machen, die gewünschten Daten schnell und unauffällig zu erhalten. Dabei sind es häufig die einfachsten Grundregeln, die auch Detektive ihren Kunden mit auf den Weg geben, die nicht beherzigt werden. Und das machen sich Geheimdienste und andere Unternehmen nur zu gerne zunutze.

Laut Keith Melton seien die ganzen sichtbaren Maßnahmen zum Schutz der Firma, angefangen bei der Schranke am Eingang und den vielen Kameras auf dem Gelände und in den Büros zwar schön und gut. An der Industriespionage würden sie niemanden hindern. Viele wüssten gar nicht, wie einfach sie es Spionen machen. Als Beispiel nennt er ein US-Unternehmen mit Niederlassung im Nahen Osten. Hier sollte er die Sicherheit testen. Innerhalb von Minuten hatte er die Information, die er brauchte, um an die Daten zu gelangen. Die geheimen Unterlagen landeten schlicht in andersfarbigen Müllsäcken, die in einem Flur gelagert wurden, ehe sie zur Verbrennung kamen. Ein Industriespion hätte nur zugreifen müssen.

Viele Datendiebe seien nicht sonderlich zimperlich, wenn es darum geht Informationen zu beschaffen. Manager, die beispielsweise im Hotel übernachteten, sollten das Notebook und ihr Mobiltelefon nie unbeaufsichtigt lassen. Auch der Internetzugang über das Hotel sollte nach Möglichkeit tabu bleiben. Ein Hotpot sei die bessere Wahl. Und wenn Geschäftspartner darauf bestehen, das Zimmer zu buchen, wäre es ratsam, freundlich abzulehnen. Wer weiß, warum ausgerechnet diese Suite gebucht wurde?

Viele Opfer von physischer und psychischer Gewalt schweigen. Sie wagen es nicht, sich gegen Bekannte, Kollegen oder Nachbarn aufzulehnen, die ihnen das Leben schwer machen. Die Palette an Straftaten, die sie über sich ergehen lassen, ist groß. Sie fängt bei Telefonterror an, geht über Rufmord bis hin zur Erpressung. ManagerSOS Ltd., eine in ganz Europa aktive Detektei, stellt sich jetzt auf die Seite der Opfer und hat eine Notrufnummer (+49 (0) 700 97797777) eingerichtet, an der man sein Herz ausschütten und sich Rat holen kann.

Die Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung hören sich die Sachlage an und geben Tipps – diskret und kostenlos. Erst, wenn man eine Dienstleistung in Anspruch nehmen möchte, beispielsweise den Einsatz eines Detektivs, der gerichtsverwertbare Beweise sammeln soll, kommt die Rechnung. Das Unternehmen arbeitet dabei nicht nur mit ausgebildeten Privatdetektiven, sondern hat sich ein eng gespanntes Netzwerk aufgebaut, in dem auch Personenschützer und Rechtsanwälte aktiv sind. Somit sollen alle Bereiche abgedeckt werden, ob nun Zivil- oder Strafrecht.

65 Standorte gibt es in Deutschland, von denen aus die Mitarbeiter aktiv werden, sollte ein Auftrag erteilt werden. Diskretion genießt dabei, wie bei jedem Detektiv, der etwas auf sich hält, oberste Priorität. Mit der Notrufnummer reagiert die Firma auf die zunehmende Zahl an Straftaten und möchte es Opfern leichter machen, aktiv zu werden.

Dass auch Kinder gerne Detektiv spielen, ist nicht neu. Die Spielwarenindustrie hat sich schon lange darauf eingestellt und bietet kleine Detektiv- oder Spion-Koffer für den Nachwuchs an. Fingerabdrücke können mit Hilfe von Pinsel und Pulver aufgespürt und mit einer Lupe untersucht werden. Manchmal sind kleine Kameras mit dabei, Geheimtinte, Erkennungsdateien, Maßbänder und natürlich ein Detektiv Ausweis.

Einen kleinen Boom dürfte der Verkauf der Detektivausrüstung für Kinder durch den Film “Die drei ??? – Das Geheimnis der Geisterinsel” erfahren haben, der im November vorigen Jahres in die Kinos kam. überhaupt gelten Justus Jonas, Peter Shaw und Robert (Bob) Andrews als die bekanntesten Kinderdetektive. Ihre Geschichten, die seit 1968 in Deutschland in Buchform vorliegen, begeistern ganze Generationen. Das belegt auch das rege Interesse an den Hörspielkassetten.

Die Idee, Kinder als Detektiv auf die Jagd nach Geheimnissen und Verbrechern zu schicken, hatte nicht nur der Autor der drei Fragezeichen, Robert Arthur. Astrid Lindgren schuf die Romanfigur Kalle Blomquist, dessen Verfilmungen auch heute noch gerne gesehen sind. ähnlich erfolgreich, wenn nicht gar die erfolgreichste Kinderbuchreihe sind die “Fünf Freunde” von Enid Blyton. Wenngleich die Abenteuer eher wenig mit dem zu tun haben, was Berufsdetektive zu leisten haben – sie versprechen zumindest Spannung und ein Happy End.

Dienstleistungen grenzüberschreitend in ganz Europa anzubieten, setzt seit September 2005 voraus, dass ein Qualitätsstandard nachgewiesen werden kann. Nicht so bei Detektiven, obgleich auch sie eine Dienstleistung anbieten. Daher macht sich der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) dafür stark, dass einheitliche Standards eingeführt werden, so wie sie von der Internationalen Kommission der Detektivverbände (IKD) gefordert werden.

Im Oktober 2007 hat die Organisation, der 24 Detektivverbände aus 19 Ländern Europas angehören, ein Papier auf den Weg gebracht, in dem es um “Common Minimum Standard / European Union” oder kurz CMS geht. Die wichtigsten Standards, die von einem Detektiv verlangt werden, sind: Ein Mindestalter von 18 Jahren, es dürfen keine geistigen Einschränkungen oder Vorstrafen vorhanden sein, der Ehrenkodex der IKD muss eingehalten und eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 100.000 Euro abgeschlossen werden. Oberster Ziel des Bundesverbandes Deutscher Detektive ist dabei die Qualität der Arbeit von Detektiven.

Bisher sieht es so aus, dass in Deutschland keine Ausbildungsbestimmungen für den Beruf des Detektivs gelten. Der BDD wünscht sich daher zumindest ein Zertifikat, das nur eine Zwischenlösung sein kann, ehe auf internationaler Ebene eine Lösung gefunden wird. In anderen Ländern gibt es bereits feste Normen, die eingehalten werden müssen, um als Detektiv tätig werden zu können. Für den freien Verkehr von detektivischen Dienstleistungen im europäischen Raum ergeben sich daraus einige Probleme, die mit einheitlichen Regelungen behoben würden.

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